Dies ist eine Rekonstruktion des Beils, das Ötzi bei
seiner Alpenüberquerung vor etwa 5500 Jahren bei sich
hatte. Der Schaft, ein sog. Knieholm, ist aus Eibe und die
Beilklinge aus Kupfer ist mit Birkenpech eingeklebt. Um den
Schaft vor dem Aufspalten zu schützen ist er
zusätzlich mit Rohhaut umwickelt. Das Eibenholz ist eine
gute Wahl da es sehr flexibel ist und bei
Überbeanspruchung nicht gleich bricht. Die Kupferklinge
wurde laut metallographischer Untersuchung im
Wachsausschmelzverfahren gegossen. Ein
Umstand der verwundert, da es sich um ein sehr einfaches Beil
handelt, das problemlos im
Steinformen gegossen werden kann.
Eibe, Rohhaut, Birkenpech, Kupfer
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