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Dauerformen aus Stein sind im Gegensatz zu
Lehm
- oder
Sandformen
mehrmals verwendbar. Dieser Vorteil ermöglicht es
dem Giesser grössere Stückzahlen ohne grossen
Aufwand herzustellen. Dem stehen zwei Nachteile
gegenüber:
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Nebenstehend sehen Sie eine Formhälfte für
eine Sichel. Die zweite Hälfte der Form besteht aus
einer glatten Steinplatte, da die Rückseite der
Sichel flach ist. Solche Hälften nennt man auch
Blindhälften. Aus diesem Grund befinden sich in der
abgebildeten Sichelform keine Bohrungen für
Passstifte. Steinformen sind also eine sehr gute Sache
für unkomplizierte Gegenstände wie Messer,
Beile ohne Schaftloch, Dolche, Schwerter, Sicheln usw.
Dauerformen mit KernenDie Menschen in der Bronzezeit waren allerdings sehr kreativ und haben der zweiteiligen Formen einen sog. Kern hinzugefügt. |
| Für Gegenstände, die zwar immer noch verhältnismässig einfach sind, aber bereits über Hohlräume, Tüllen und dergleichen verfügen, werden zusätzlich zu den zwei Formhälften, die die "Aussenseiten" abformen, noch der Kern benötigt, der beispielsweise die "Innenseite" einer Tülle abformt. Kerne können aus vielerlei Materialien hergestellt werden, solange sie trocken und feuerfest sind. Die wichtigsten Materialien sind Formlehm und Metall, seltener Sand- oder Speckstein. |
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© 2005-2010 by Bastian Asmus ∴ alle Rechte liegen beim Autor ∴ letzte Änderung: Friday, 09-Apr-2010 21:25:09 CEST | ![]() |